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② Glavinic Kolumne

Betreutes Wohnen TEIL 63

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Ich weiß nicht, ob es vie­len so geht oder außer mir nie­man­dem: Von früh bis spät tau­chen in mei­nen Denk­pro­zes­sen bekann­te, weni­ger bekann­te, weit­ge­hend unbe­kann­te und abso­lut neue Wör­ter auf. Man­che sind abwe­gig und gro­tesk, ande­re unauf­fäl­lig. Woher sie kom­men, ver­ra­ten sie nie.

Heu­te Nacht zum Bei­spiel war es Dekon­struk­ti­on. Dekon­struk­ti­on ist ein Wort, das mir schon immer gefal­len und mich zugleich ein­ge­schüch­tert hat. Dekon­struk­ti­on des Ich-Begriffs fällt mir oft ein, wenn ich im schla­fen­den Seehof die Nacht bewa­che und dar­auf war­te, dass jemand einen Feh­ler macht. Ich weiß nicht genau, ob das ein Buch­ti­tel sein soll oder wer über­haupt die­se Wort­fol­ge in mei­nen Gedan­ken­fluss ein­speist, aber wenn ich mir die­se Fra­ge stel­le, bin ich noch in der Sekun­de ihr Gefan­ge­ner. Das ver­su­che ich zu ver­mei­den, weil ich mir sym­pa­thisch bin. Mit eini­gen Per­sön­lich­keits­zü­gen bin ich zwar nicht zufrie­den, aber ich arbei­te dar­an, sie in Schach zu hal­ten und mei­nen bes­se­ren Eigen­schaf­ten Platz zur Ent­fal­tung zu geben. Das fin­de ich ziem­lich nett von mir, und ich kann sagen, ich mag mich.

So absurd, wie sich das anhört, ist es nicht. Es kön­nen nicht alle Men­schen von sich behaup­ten, sich selbst beson­ders zu mögen. In man­chen Fäl­len ist das auch gut nach­voll­zieh­bar, aber gene­rell sind Men­schen mit sich zu streng, wo sie nach­sich­tig sein soll­ten, und natür­lich sind sie da, wo Stren­ge erfor­der­lich wäre, um mora­li­sche Grund­la­gen in sich zu ver­an­kern, mit sich viel zu nach­sich­tig. Ver­mut­lich liegt das dar­an, dass sie sich selbst nur flüch­tig kennen.

Vor ein paar Jah­ren saß ich mit einem in der Unter­hal­tungs­kunst täti­gen Freund in der Künst­ler­gar­de­ro­be des Raben­hof-Thea­ters, als ein ande­rer Freund, ein Musi­ker, uns einen Besuch abstat­te­te, um uns sei­ne attrak­ti­ve Freun­din vor­zu­stel­len. In der Retro­ana­ly­se gelang es mir, die­sen Moment als den Zeit­punkt zu iden­ti­fi­zie­ren, an dem mein Unter­hal­tungs­freund begon­nen hat­te, lau­ter zu spre­chen, lau­ter zu lachen und eine radi­ka­le Kehrt­wen­de in der Wahl sei­ner Gesprächs­the­men zu voll­zie­hen. Hat­te er soeben noch die Vor­zü­ge des Land­le­bens geprie­sen, so sprach er plötz­lich von gru­se­li­gen Auto­un­fäl­len und wil­den Schlä­ge­rei­en, deren umju­bel­ter Haupt­dar­stel­ler er sei­ner Erin­ne­rung nach gewe­sen war, wäh­rend ich wäh­rend sei­ner Atem­pau­sen ohne den gerings­ten Anlass erklär­te, ich stün­de nie­mals für ein Minis­ter­amt zur Ver­fü­gung, es sei denn, es wäre das Oralsexministerium.



Mal ganz unter uns: Wer so etwas von sich gibt, ist mei­nes Erach­tens nicht vor­be­halt­los ministrabel.

Spä­ter erin­ner­te ich mich dar­an, dass ich die schö­ne Frau nie direkt ange­se­hen hat­te, und nun erst ging mir ein Licht auf. Ohne es zu bemer­ken, hat­ten sich mein Freund und ich vor­über­ge­hend ent­in­di­vi­dua­li­siert und in fort­pflan­zungs­fi­xier­te bio­lo­gi­sche Pro­to­kol­le ver­wan­delt. Na gut, könn­te man sagen, das wird weder das ers­te noch das letz­te Mal gewe­sen sein, was inhalt­lich kor­rekt wäre, aber dar­um geht es gera­de nicht. Es geht um die Fra­ge, wer der Oral­s­ex­mi­nis­ter war, der aus mir gespro­chen hatte. 

Die­se hal­be Stun­de im Pri­ma­ten­mo­dus bzw. im Oral­s­ex­mi­nis­te­ri­um könn­te man als Ich-fern bezeich­nen. Addie­re ich die Stun­den, die ich jeden Tag selbst­ver­ges­sen in Tag­träu­men zubrin­ge, ohne mich danach an die Hand­lung erin­nern zu kön­nen, und die Zeit, in der ich mit ver­trau­ten und weni­ger ver­trau­ten Men­schen tele­fo­nie­re, zu Mit­tag esse, strei­te oder schla­fe, so erhöht sich die durch­schnitt­li­che Gesamt­dau­er mei­ner ich-fer­nen Epi­so­den pro Tag bereits beträcht­lich. Und je län­ger ich dar­über nach­den­ke, des­to mehr Momen­te, Minu­ten, Stun­den tau­chen in mei­ner Erin­ne­rung auf, in denen ich nicht ich oder nicht ganz ich oder nur mir ähn­lich gewe­sen bin. Wenn ich jetzt noch die Zeit hin­zu­rech­ne, die ich schla­fend ver­brin­ge, bleibt nicht mehr viel Net­to­da­sein übrig.

Sie wer­den viel­leicht auch schon bemerkt haben, dass Sie, wenn Sie über meh­re­re Stun­den oder gar Tage hin­weg allein und ohne Kon­takt zu ande­ren Men­schen sind, mit sich selbst zu reden begin­nen und all­ge­mein etwas wun­der­lich wer­den. Kön­nen Sie sich danach immer erin­nern, was Sie in die­ser Zeit getan, gere­det und gedacht haben?

Nicht wir den­ken, son­dern etwas denkt in uns, lässt uns han­deln oder zau­dern, hin­ter­lässt kaum Spu­ren. Ich füh­le, dass die­ses so dis­kre­te wie mei­nungs­star­ke Ich mei­nem All­tags-Ich nicht nur über­le­gen ist, son­dern ihm auch jeder­zeit vor­gau­keln kann, es sei ident mit mei­nem Unter­be­wusst­sein. Hier liegt mei­ne Chan­ce: Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Men­schen ist mir näm­lich bewusst, dass der Begriff Unter­be­wusst­sein nicht das Gerings­te bedeu­tet, erklärt oder beweist.

Arthur C. Clark for­mu­liert es in sei­nem Drit­ten Gesetz aus Pro­files of the Future so: Jede hin­rei­chend fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie ist unun­ter­scheid­bar von Magie.”

Wann bin ich ich? Frü­her hat­te ich ange­nom­men, am meis­ten ich selbst wäre ich, wenn ich mit mir allein bin. Mitt­ler­wei­le stellt sich mir die Fra­ge, ob ich das je war, ob das irgend­je­mand von uns je gewe­sen ist. Allem Anschein nach sind wir näm­lich die meis­te Zeit über nicht da, oder weni­ger salopp for­mu­liert, unser Bewusst­sein ist nicht in der Wirk­lich­keit zu orten. Es stellt sich die Fra­ge, wo wir statt­des­sen sind. Und es stellt sich die Fra­ge, ob der Platz unse­res Ichs leer bleibt, bis wir wie­der­kom­men, oder ob da wäh­rend­des­sen jemand sitzt, der nicht bemerkt wer­den will.



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im Seehof

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① Zimmer, Suiten

Seit über 300 Jah­ren gibt es den Seehof. Ab Mit­te des 19. Jahr­hun­derts war das Haus als Gast­stät­te und Pen­si­on für die Som­mer­fri­sche beliebt. Eine Zen­tral­hei­zung brauch­te man dafür nicht. Die kam erst in den 1970er Jah­ren im Rah­men eines gro­ßen Umbaus unter der Lei­tung von Sepp’s Eltern, Karo­la und Franz Schell­horn. Ab die­sem Zeit­punkt war der Seehof nicht nur win­ter­taug­lich, son­dern ein 4 Ster­ne Hotel. Sinn für das Schö­ne hat­te man schon damals: Gestal­tet wur­de das Haus von Ilse Hen­ning, einer Schü­le­rin von Adolf Loos. Sie stat­te­te das Haus mit Josef Frank Vor­hän­gen und den ers­ten IKEA Möbeln aus.

Bei einem der­art tra­di­ti­ons­rei­chen Haus ist es eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung, alles Gute behut­sam zu bewah­ren und den­noch am Puls der Zeit und ein­zig­ar­tig zu blei­ben. Mein Mann Sepp ist ein lei­den­schaft­li­cher Kunst­samm­ler und Impuls­ge­ber. Ich bin die Krea­ti­ve und set­ze unse­re Ideen um bezie­hungs­wei­se ins Ram­pen­licht. Vie­le Zim­mer haben wir gemein­sam kon­zi­piert und gestal­tet – eine Arbeit, die uns immer wie­der gro­ße Freu­de bereitet.

Heu­te – vie­le Reno­vie­run­gen, Umbau­ten, Neu­ge­stal­tun­gen und Ideen spä­ter ist kein See­hof­zim­mer wie das ande­re. Und jedes Zim­mer erzählt auch eine klei­ne Geschich­te über unser Haus. Eins haben sie alle gemein­sam: Wohn­kom­fort, Sinn für das Schö­ne, hoch­wer­ti­ge Mate­ria­li­en und lie­be­vol­le Details. 

In die­sem Sin­ne: Come an d. See!

Ihre Susi Schellhorn

② See

Fan­ta­sie ist etwas, das sich vie­le gar nicht vor­stel­len können
See Suite
See Zim­mer
See­zim­mer

Die Zim­mer und Sui­ten mit Bal­kon und herr­li­chen Blick über den Gol­deg­ger See sind beson­ders erhol­sam und bei unse­ren Gäs­ten sehr beliebt – viel­leicht auch wegen der wun­der­ba­ren Mor­gen­son­ne. Im obers­ten Stock kann man schon beim Zäh­ne­put­zen durch das Glas­ba­de­zim­mer auf den See schau­en, bevor einen die Lust packt, hin­ein­zu­sprin­gen. Wer es beson­ders exklu­siv liebt, wohnt am bes­ten in unse­rer Loftsui­te mit Dach­schrä­ge und wun­der­schö­nem Seepanorama.

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③ Schloss

Ich sinn­lo­se vor mich hin und das mit Begeisterung
Schloss Zim­mer
Schloss Zim­mer
Schloss Zim­mer

My home is my cast­le… Von den geräu­mi­gen Juni­or­sui­ten genießt man einen herr­li­chen Blick auf das legen­dä­re Schloss von Goldegg und Emmis Bau­ern­gar­ten mit sei­ner bun­ten Blu­men­pracht. Das High­light die­ser Juni­or­sui­ten ist ihre Grö­ße mit fast 40 m² und ihre Hel­lig­keit und, nicht zuletzt, eine gemüt­li­che Chai­se­longue für das per­fek­te Nachmittagsschläfchen.

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④ Kunst

Kunst ver­mehrt Schönes
Kunst Suite
HEL­MUTS Art Suite kura­tiert von BLK River. Aktu­el­le Aus­stel­lung: Chris­ti­an Eisen­ber­ger, aktu­el­le Wand­far­be: grau
Ange­li­ka Taschen Suite
Kunst Suite
Archi­tekt Josef Mei­er Scupin
Kunst Suite
Kunst Suite
Kunst Suite

Bei einer unse­rer größ­ten Reno­vie­run­gen des Alt­baus aus dem 17. Jahr­hun­dert ent­stan­den zwei wun­der­schö­ne KUNST Sui­ten. Eine wur­de von mei­ner Freun­din ANGE­LI­KA TASCHEN wun­der­schön gestal­tet, unter ande­rem mit Foto­gra­fien von @Kirsten Becken.

Die zwei­te – HEL­MUTS SUITE“ – wur­de eine GALE­RIE SUITE, gestal­tet von @BLK River, @Johanna Lack­ner und @Sydney Ogi­dan. In die­ser Suite fin­den lau­fend wech­seln­de Aus­stel­lun­gen statt, der­zeit von Chris­ti­an Eisen­ber­ger. Übri­gens: In Hel­muts Suite wech­seln nicht nur die Kunst­wer­ke, son­dern auch die Wand­far­be. Der­zeit ist der Raum in einem zar­ten Grau gehalten.


Kunst Zim­mer
Kunst Zim­mer
Kunst Zim­mer

Das ers­te ver­rück­te“ Zim­mer, wel­ches Sepp und ich vor vie­len Jah­ren gemein­sam ent­wor­fen haben, ist das soge­nann­te Fischerzim­mer“. Sepps Groß­va­ter Josef Gesin­ger war der Betrei­ber der Bade­an­stalt, das dama­li­ge Moor­ba­de­haus am Gol­deg­ger See. Dort konn­te man in Bade­wan­nen hei­len­de Moor­was­ser­bä­der neh­men. Nach­dem wir gemein­sam Fisch­blin­ker am Floh­markt in New York ent­deckt haben, war es Sepps Idee, sei­nem Vor­vor­gän­ger als See­hof­wirt und lei­den­schaft­li­chem Fischer ein Denk­mal zu set­zen. So ent­stand das Fischerzim­mer mit einer frei­ste­hen­den Bade­wan­ne auf Mond­holz­bo­den und den wun­der­schö­nen Fisch­blin­kern in einem Glaskasten.

Zim­mer 112 wur­de von einem unse­rer Sti­pen­dia­ten und Künst­ler Freun­den DEGEN­HARD ANDRU­LAT gestal­tet. In einem mei­ner Lieb­lings­zim­mer 136 hän­gen Arbei­ten von Sieg­fried Anzin­ger. Die Arbei­ten von Klaus Fus­sen­eg­ger – Lieb­lings­künst­ler mei­ner Schwie­ger­mut­ter Karo­la Schell­horn – fin­det man in Zim­mer 135.

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⑤ Eins plus Eins

Wenn Sie Früh­stück im Bett wol­len, dann schla­fen Sie in der Küche
Eins + Eins
Eins + Eins
Eins + Eins

Per­fekt für Sin­gles und Ver­lieb­te oder einen Erwach­se­nen mit Kind. Alle Bet­ten sind min­des­tens 1,20 m breit und sehr gemüt­lich. Und man­che haben sogar einen Bal­kon mit Blick zum See.

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① Der Hecht im Karpfenteich

Wir sind der Gegenentwurf
Sepp
Küchen­chef Rene Leit­geb und Gärt­ner Domi­nik Erla­cher im Seehof-Garten
Unser Glas­haus im Seehof-Garten

Der Hecht ist mehr als nur eine Meta­pher als Hecht im Karp­fen­teich. Ers­tens haben wir kei­nen Teich vor dem Haus, son­dern einen See, in dem gar kei­ne Karp­fen schwim­men. Wir heis­sen auch nicht Teich­hof, son­dern Seehof. Wenn also bei die­ser Über­schrift, was das Fak­ti­sche betrifft, außer dem Hecht so ziem­lich alles Fik­ti­on ist, dann sei­en Sie bit­te mit uns gnä­dig. Denn Hech­te im Gol­deg­ger See, die wir, unse­re Fischer so ger­ne raus fischen und Ihnen wun­der­bar zube­rei­ten kön­nen, die gibt es wirk­lich. Drit­tens ist der Hecht im Karp­fen­teich ein Sinn­bild, dass wir alles ver­su­chen, um die Bes­ten zu sein. Zwar ist der Hecht – wie fast jeder Fisch – ein Raub­fisch, aber ganz so wild sehen wir uns nicht. Wir haben unse­rem Restau­rant den Namen Hecht! dar­um gege­ben, weil die­ser Fisch einen wun­der­ba­ren Bei­trag zum gerin­gen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck unse­rer Küche gibt. Denn was wir kochen, wächst, läuft und schwimmt prak­tisch vor unse­rer Haus­tü­re, wird mit Lie­be und viel Wis­sen zube­rei­tet und dann – in einer Mischung aus Respekt und Unauf­ge­regt­heit – serviert.

Bon appe­tit!

Ihr Rene Leit­geb & das Seehof Küchenteam

Der letz­te Schliff“ Felix Schell­horn in der Seehof Küche
Lorem Ipsum Dolor
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Karo­la Schell­horn mit ihrem welt­be­rühm­ten Schokomousse

② Gutes Brot

Der Brot­back­ofen inmit­ten unse­res Gemüsegartens

18 Uhr. Noch eine Stun­de, bis die ers­ten Gäs­te ins Restau­rant kom­men und sich freu­en. Freu­en auf das, was sie heu­te auf der Abend­kar­te lesen und danach genie­ßen wer­den. In der Seehof Küche herrscht noch ruhi­ge Betrieb­sam­keit, die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für den Abend laufen. 

Wäh­rend­des­sen berei­tet Eli­as den Sauer­teig vor. Er ver­mengt Rog­gen- und Wei­zen­mehl aus der Ler­chen­müh­le in Gol­ling mit hand­war­mem Was­ser und dunk­lem Weiß­bier und gibt den Teig in einen gro­ße Schlüs­sel. Und wäh­rend Küche und Restau­rant zum Leben erwa­chen, wird der Brot­teig im Kühl­haus schla­fen gelegt.

Punkt 7 Uhr wird der Teig von Rene aus dem Kühl­haus geweckt. Rene hat die Vater­schaft vor ein paar Jah­ren von Rudi über­nom­men und nimmt sei­ne Rol­le als für­sorg­li­cher Teig-Dad ernst. Da kann so man­cher Hap­py-Go-Lucky-Typ noch etwas ler­nen. Rene gibt nun die Gewür­ze und Salz dazu und lässt den Klei­nen noch ein­mal zwei Stun­den ruhen, bevor er ihn mit Gefühl und Hin­ga­be in der Par­tis­se­rie (auf einer Mar­mor­ar­beits­flä­che) kuge­lig wälzt und in die Gar­körb­chen legt – und wie­der eine Stun­de ras­ten lässt. Babies braucht ihren Schlaf. In der Zwi­schen­zeit heizt Rene den Brot­back­ofen neben dem Gemü­se­gar­ten an. Dazu wer­den lan­ge Buchen­schei­te ver­wen­det. Lang müs­sen sie sein, weil es 1. die Arbeit erleich­tert und 2. weil sonst nicht der gesam­te knapp zwei Meter tie­fe Stein­bo­den gleich­mä­ßig erhitzt. Jetzt geht Rene mit den Teig­lin­gen auf der Schul­ter hoch zum Back­ofen. Er holt die Koh­len mit einem lan­gen Scha­ber aus dem Feu­er und wäscht den Back­stein mit einem Fet­zen und Lei­tungs­was­ser rein, bevor er die Teig­lin­ge im Akkord in den Ofen schiesst. Nach einer knap­pen Stun­de im Ofen, wer­den die fer­ti­gen Rog­gen­lai­be aus dem Ofen geholt. Brot hat bei uns durch unse­re geo­gra­fi­sche Lage und sei­ne Geschich­te einen gro­ßen Stel­len­wert. Des­halb wird es am Abend von Eli­as, mit Respekt auf­ge­schnit­ten und mit haus­ge­mach­ter But­ter und selbst­ge­mach­ten Kräu­ter­sal­zen als eigen­stän­di­ger Gang serviert.

Wie heisst es so schön?
Vom Essen kommt der Hunger!
In die­sem Sin­ne, Bon App!
Felix

③ Die Grünen

Fast zeit­gleich mit dem Brot­back­ofen began­nen wir mit dem Gemü­se­zie­hen. Und wie klas­si­sche Hob­by­gärt­nern erst ein­mal mit einem 4 x 2 m klei­nen Kräuterbeet. 

Als wir den Gar­ten ver­grö­ßern woll­ten, kam unse­re Freun­din Pet­zi aus Salz­burg zu Hil­fe. Sie ken­ne da jeman­den, der uns dabei viel­leicht unter­stüt­zen könn­te. So lern­ten wir Domi­nik ken­nen. Im ech­ten Leben ist er Osteo­path, prak­ti­ziert in Salz­burg und lebt mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin und sei­ner Toch­ter in einem klei­nen Haus mit gro­ßem Gar­ten aus­ser­halb der Stadt. Er war im Klein­kind­al­ter schon immer im Gar­ten sei­nes Groß­va­ters und hat durch sei­ne Gabe, ganz­heit­li­che Sys­te­me zu ver­ste­hen und sie rich­tig und prak­tisch zu behan­deln, sei­ne bei­den Lei­den­schaf­ten zu sei­nem Leben gemacht. 

Domi­nik im Garten

Seit­dem kommt Domi­nik regel­mä­ßig, nach­dem der letz­te Schnee geschmol­zen und der Boden weich ist, um die vie­len main­ten­an­ce & rein­for­ce­ments im Gar­ten durch­zu­füh­ren. Und er gibt den Grü­nen im Seehof – also allen unse­ren Köchen, die am Gar­ten mit­ar­bei­ten – wert­vol­le Tipps, was wann bereit für die Ern­te sein wird.

Mit Domi­niks Wis­sen konn­ten wir den Gemü­se­gar­ten ste­tig erwei­tern, und mitt­ler­wei­le ist aus dem klei­nen Kräu­ter­beet ein 900 m² gro­ßen Gemü­se­gar­ten mit Glas­haus und Erd­kel­ler gewor­den. Dort wach­sen Kraut und Rüben, Salat, Kür­bis, Zuc­chi­ni und vie­les mehr. Anstatt che­mi­scher Spritz­mit­tel oder Pes­ti­zi­de set­zen wir auf Bee­tro­ta­ti­on und Fruchtfolgeprinzip.

Die Grü­nen bei uns sind also all jene, die sich mit Gemü­se­gär­ten aus­ken­nen, in unse­rem Gar­ten arbei­ten, oder ihn ein­fach ger­ne anse­hen und sich dar­an erfreu­en. Grün sein ist ein­fach und schön!

P.S.: Wir wis­sen nichts über Domi­niks poli­ti­sche Vor­lie­ben oder gar sein Wahl­ver­hal­ten. Das ist uns auch nicht wich­tig. Denn wir wis­sen sehr wohl, was wir an ihm und sei­nen bei­den grü­nen Dau­men haben. Dan­ke Dominik!

④ Kochwein

Es ist das wie, das das was veredelt

Die Wein­kar­te im Seehof ist unprä­ten­ti­ös, unkom­pli­ziert, kom­pro­miss­los. Von old­school french“ bis fun­ky natu­ral“ ist für alle etwa dabei. Ver­ant­wort­lich für die Kar­te ist Johan­nes Schell­horn. Johan­nes lebt in Ber­lin und führt dort gemein­sam mit Wil­li Schlögl die Freund­schaft“, eine groß­ar­ti­ge Wein­bar in Ber­lin Mit­te. Und weil Freund­schaft” für uns mehr bedeu­tet als ein Gruß­wort, fin­det Johan­nes auch für den Seehof regel­mä­ßig Schät­ze, die die Her­zen der Wein­lie­ben­den schnel­ler schla­gen lassen.

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① Verzauberungsanstalt

Die Ver­zau­be­rungs­an­stalt ist ein Begriff unse­res Freun­des Micha­el Fleisch­ha­cker, den er für die­sen Ort gefun­den hat. Die­ser Wort­künst­ler hat die­sen Begriff, so glau­ben wir, nicht zufäl­lig so gewählt und ein­fach hin­ge­schrie­ben. Es ist ein ande­rer Ort, der Seehof. Chris­toph Schlin­gen­sief – eines sei­ner Kunst­wer­ke hängt übri­gens im Blau­en Salon“ – hat ein­mal gemeint: Das Nichts ist oft mehr als das Alles“. In der Ver­zau­be­rungs­an­stalt wer­den Sie nicht alles fin­den, was Sie woan­ders suchen, auf alle Fäl­le wer­den Sie das Nichts fin­den. Nichts tun trägt oft mehr zur Sinn­stif­tung bei als das Alles tun zu wol­len. Wir ver­su­chen Ihnen einen sinn­stif­ten­den Auf­ent­halt zu bie­ten. Mit Kunst an den Wän­den, Lite­ra­tur, phi­lo­so­phi­schen Gesprä­chen und Dis­kus­si­ons­run­den und unse­ren Bei­trag einer sinn­stif­ten­den Form bei der Ver­ab­rei­chung von war­men Spei­sen und kal­ten Geträn­ken“ wie es Tho­mas Bern­hard mal so schön tref­fend for­mu­liert hat. Die Ver­ar­bei­tung von aus­schließ­lich regio­na­len Pro­duk­ten trägt genau­so dazu bei, wie mal eben Nichts­tun. Es war mal die Fra­ge eines Gas­tes: Was kann ich bei euch tun? Susi mein­te : Nichts! Wie tref­fend und eigent­lich auch neu­gie­rig sinn­stif­tend. Und wir kön­nen uns nur dem ame­ri­ka­ni­schen Autor Wal­lace Ste­vens anschlies­sen, wenn er schreibt: Viel­leicht hängt die Wahr­heit von einem Spa­zier­gang um den See ab.“

Bis bald im Seehof!

Ihre Sepp & Susi Schell­horn und das Seehof Team

Petan­que Tur­nier 2020
Seehof Lob­by
You can’t drink all day if you don’t start in the morning
Ohne Pas­tis 51 kein Petanque

② Kunst, Literatur

Ate­lier
Alte Stu­be aus dem 17. Jahrhundert
Aus Lie­be zur Sucht

Wir sind süch­tig. Wir sind süch­tig nach allem, was uns in irgend­ei­ner Wei­se glück­lich macht. Zum Bei­spiel gehört dazu der Kon­takt zu Men­schen, beson­ders wenn es lie­be Men­schen sind, die an das Gute glau­ben. Ein gewis­ses Sucht­po­ten­zi­al zeigt sich auch in unse­rer Suche nach Qua­li­tät. Aber es ist kein Stein der Wei­sen, dem wir manisch nach­ja­gen. Viel­mehr han­delt es sich um ein Kon­glo­me­rat an Qua­li­täts­quel­len die irgend­wann in den Gebirgs­bach mün­den, der wie­der­um unauf­halt­sam in Rich­tung des gro­ßen Was­ser­falls namens Lebens­qua­li­tät fliesst.

Hal­ten wir also fest:

Wir lie­ben hoch­wer­ti­ges, per­sön­li­ches Ser­vice.
Wir suchen und fin­den gut aus­ge­wähl­te Pro­duk­te, vor denen wir vol­len Respekt haben.
Wir machen kei­ne Abstri­che in der Qua­li­tät der Zeit.

Wir nen­nen die­se Sucht auch die Sucht nach Zusam­men­le­ben, Zusam­men­stre­ben oder: die Sucht nach Kul­tur. Kul­tur ist für uns die Sum­me die­ser guten und schö­nen Din­ge.* Weil oft nicht von vorn­her­ein fest­steht, wor­in sich das Gute und das Schö­ne kon­kret äußern, wird im Seehof ab und an dis­ku­tiert. Mal hef­ti­ger, mal sanf­ter. Und da bekannt­lich beim Reden die Leu­te zusam­men­kom­men”, gehört das Reden zum Seehof wie das Essen und das Trin­ken. Dabei ler­nen wild­frem­de Men­schen sich selbst und ein­an­der ken­nen und schät­zen. The­re are a lot of good peop­le around” – leuch­tet es ver­hei­ßungs­voll von der Fassade.

Das spürt man im gan­zen Haus. Für vie­le good peop­le ist der Seehof Sehn­suchts­ort und Inspi­ra­ti­ons­quel­le – eine Ver­zau­be­rungs­an­stalt eben. Und das Bin­de­glied hier­zu ist die Kunst. Die Kunst – ob fest­ge­macht an den Wän­den oder spür­bar bei einem der zahl­rei­chen Kon­zer­te, Lesun­gen, Sym­po­si­en, Fes­ti­vals – spricht ihre ganz eige­ne, codier­te Spra­che und macht uns immer wie­der auf sub­ti­le Art und Wei­se klar:

Egal was und wer Du bist, egal was und wovon Du sprichst und egal was Dei­ne Sucht ist: Lean back. Relax. Take it easy. Das Schö­ne und das Gute sind näher, als Du denkst!“

* Klar ist Kul­tur auch die Zusam­men­kunft der Gegen­po­le die­ser Din­ge, jedoch nicht im Seehof. Die Gegen­po­le wür­den uns nicht in die Sucht trei­ben. Sie hel­fen uns nur dabei, unse­re Sucht noch mehr zu lie­ben und uns an ihr festzuhalten.

Petan­que Tur­nier 2020

③ Stipendien

Unser Haus lebt mit den Künst­lern und in unse­rem Haus lebt die Kunst. Unse­re Gäs­te rech­nen damit, dass ihnen gele­gent­lich Herz und Hirn auf­ge­ris­sen wer­den, damit Luft und Licht hineinkommen.

Ich habe im Seehof im Spät­som­mer zwei Mona­te ver­bracht und jeden Tag, öfter auch allein, im haus­ei­ge­nen Restau­rant Hecht” geges­sen. Der Abend begann stets an der Bar mit einem Gin and Tonic und klei­nen, gemei­nen Vor­spei­sen (unter ande­rem Bauch­speck). Der Bar­kee­per trägt den bern­har­des­ken Namen Toth. Herr Toth schenkt Vogel­beer­schnaps aus gro­ßen, grü­nen Fla­schen ein, von denen sich seit Jah­ren immer mehr in den Wand­re­ga­len sam­meln. Wer hier eben­falls ver­kehrt, ist der Schau­spie­ler Ben Becker, der den Tod beim Jeder­mann in Salz­burg spielt. An einer Wand im Restau­rant prangt über den Gäs­ten – sehr groß, damit es jeder lesen kann – eines jener Zita­te von Bern­hard, in denen es um Stumpf­sinn, Selbst­mord und Salz­burg geht. Und um den Tod.

Das Hecht ist ein moder­nes und zugleich boden­stän­di­ges Lokal. Geges­sen habe ich dort immer gern. Dabei kann, wer im Wis­sen anreist, dort eini­ge Zeit lang essen zu müs­sen, es zunächst mit der Angst zu tun bekom­men. Denn man­che Gerich­te klin­gen durch­aus bru­tal. Kann man täg­lich Nie­ren im Fett­rand essen, panier­tes Hirn, Kalbs­rahm­beu­schel? Das Restau­rant hält stets eine eige­ne Inne­rei­en­kar­te bereit, und Schell­horn, der hau­ben­de­ko­rier­te Koch, sagt dazu: für mei­ne gicht­kran­ken Gäs­te. Eine Zeit lang habe ich dort Stierho­den geges­sen, aber die hat die Fami­lie Schell­horn im Pri­va­ten zubereitet.

In Wahr­heit bie­tet die täg­li­che Spei­se­kar­te das Gegen­teil von rus­ti­kal-schwe­rer Kost. Das Fleisch stammt stets aus der Nähe, der Hecht kommt aus dem Moor­see, der direkt vor dem Gast­hof liegt und dem Restau­rant sei­nen Namen gege­ben hat. Manch­mal habe ich mit den Schell­horns zusam­men geges­sen, oft aber brach­te mich, wenn ich allein war, der ange­neh­me und immer abwechs­lungs­rei­che Rhyth­mus der Spei­sen­ab­fol­ge durch den Abend. Ich habe mal vor­ge­fragt, was es die­ses Jahr an Sil­ves­ter gibt. Schell­horn wird unter ande­rem eis­ge­fisch­te Kreb­se aus dem Moor­see zube­rei­ten, Saib­lin­ge auf eige­nem Kavi­ar, Filets vom Pinz­gau­er Rind. Zwi­schen den Jah­ren ver­sam­melt sich um das Wirts­paar eine Run­de hart­ge­sot­te­ner Fei­er­tags­flücht­lin­ge zu einem, wie es heißt, ganz fürch­ter­li­chen Besäuf­nis”. Ide­al”, wür­de Bern­hard sagen.

Es gibt im Hotel übri­gens auch eine Bern­hard-Suite. Dort schaut ein Bern­hard­por­trät den Gast prü­fend an. Der Gast kann alter­na­tiv auf den Moor­see schau­en. Mor­gens dampft er mys­te­ri­ös. Im Gol­deg­ger Moor­see sol­len noch drei Lei­chen lie­gen. Wer in aller Frü­he auf­steht, sieht ein Ruder­boot auf dem See. Das ist meist der Wirt. Der fischt aller­dings nur die Hech­te heraus.”

Schrift­stel­ler Andre­as Mai­er, ers­ter Sti­pen­di­at im Som­mer 2011

Sti­pen­dia­ten­woh­nung

④ Wir schaffen das

  • Rene LeitgebChefkoch

  • Martina HagerDirektorin

  • Javed NazariCapuccino König

  • Christine BubendorferEmpfang

  • Seehof Team

  • Ramiz MujarizHausmeister

  • Andreas Pointner

  • Seehof Team

  • Familie Schellhorn

Ein woh­lig-hei­me­li­ger Duft von fri­schen Blu­men. Ver­mischt mit dem ange­neh­men Röst­aro­ma von Kaf­fee. Ein altes gewach­se­nes Haus, das in fünf­ter Genera­ti­on geführt wird und doch jung geblie­ben ist. Mit Räum­lich­kei­ten die ver­zau­bern. Mit aus­drucks­vol­len Far­ben und Kunst an den Wän­den. Mit viel Lie­be zum Detail und Mut. Auch zur Kon­tro­ver­se, wenn es sein muß. Ganz ehr­lich: Wer möch­te hier nicht sein?

Die Ver­zau­be­rungs­an­stalt ist eine Gemein­schaft aus Gäs­ten und Gast­ge­bern. Dazu gehört wesent­lich ein Team mit Herz und Ver­stand, das sich mit viel Schwung und Elan, Witz und Charme dar­um küm­mert, dass der Seehof ein Erleb­nis wird. Wohl­be­fin­den für alle, die hier ver­wei­len, lau­tet das obers­te Cre­do. Wir inspi­rie­ren ein­an­der, dis­ku­tie­ren, berei­chern, for­dern uns selbst und ein­an­der, und ja, manch­mal ecken wir auch an. Wir sind nicht aal­glatt, son­dern mögen unse­re Ecken und Kan­ten. Und unse­re Gäs­te mögen sie auch.

Die Seehof-Com­mu­ni­ty ist welt­of­fen und herz­lich. Wir sind eine Gemein­schaft, die wächst und sich ent­wi­ckelt. Susi und Sepp Schell­horn sind Impuls­ge­ber und schaf­fen den Raum, in dem sich Gleich­ge­sinn­te ver­ei­nen. Immer wie­der kom­men neue Men­schen dazu und berei­chern das Haus mit ihren Talen­ten und Per­sön­lich­kei­ten. Sie alle sind Teil der Atmo­sphä­re und der beson­de­ren Stim­mung im Haus. Es ist eine Stim­mung, die uns anregt, Gren­zen zu ver­ges­sen, zu über­win­den, zu über­se­hen und hin­ter uns zu las­sen. Eine Phan­ta­sie, die sich immer wei­ter öff­net und die in dem das Bewusst­sein und der Stolz, auf das was wir tun, lebt:

Wir sind das Seehof Team.

Wir schaf­fen das!

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⑤ Nachtportier

Der Nacht­por­tier hat bei uns eine ganz beson­de­re Bedeu­tung, er schreibt, er ist nicht nur Wäch­ter der Nacht, des betreu­ten Woh­nens, der Nacht­por­tier Tho­mas Gla­vi­nic lie­fert pünkt­lich am Sams­tag um 12:00 sei­ne Kolum­ne ab. Wobei. 

Sie kom­men im Lau­fe des Nach­mit­tags an, die Ver­spä­tun­gen sind mit Begrün­dun­gen gepaart, das dann wie­der­um ein ande­res Buch wird, aber sie lan­gen ter­min­ge­recht am Sams­tag ein, damit die Freun­de des See­hofs sogleich am Sonn­tag lesen kön­nen. Hier ist Der Seehof ein­zig­ar­tig und der gross­ar­ti­ge Tho­mas Gla­vi­nic als Schrift­stel­ler zau­bert mit in der Verzauberungsanstalt. 

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Eini­ge fan­den, man kön­ne die­sen Text über­haupt weg­las­sen. Ihnen wäre lie­ber gewe­sen: sofort shop­pen! Manch­mal bedarf es aber einer Erklä­rung, was man von einem Shop erwar­ten darf. Wir haben aus­ge­wähl­te Pro­duk­te von Freun­den, Mar­ken, die wir cool fin­den und natür­lich Haus­ge­mach­tes in unse­rem Online­sor­ti­ment. Man könn­te sagen, es ist ein gut sor­tier­ter Plat­ten­la­den. Ohne Plat­ten halt – dafür mit vie­len ande­ren tol­len Dingen.

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