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② Glavinic Kolumne

Betreutes Wohnen TEIL 110

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Im Lau­fe der Zeit ver­än­dert sich die Bedeu­tung fast aller Begrif­fe. Zum Bei­spiel Lie­be und Glück, Fami­lie und Zuhau­se, Gerech­tig­keit, Kom­mu­nis­mus, Jugo­sla­wi­en, Sim­me­ring, Kap­fen­berg, Befrie­di­gung, Moral, Rei­sen, Freund­schaft usw.
Wenn man sich Zeit nimmt und sich bewusst dar­an erin­nert, was frü­her war und wie es war, in den Jah­ren, als man vom Erwach­sen­sein nur eine unkla­re Vor­stel­lung hat­te, kom­men einem Men­schen näher, die man in der Kind­heit kann­te, mit denen man weder ver­wandt noch eng befreun­det war, und mit denen man doch in der Rück­schau ein Gefühl fast fami­liä­rer Zusam­men­ge­hö­rig­keit ver­bin­det. Das mögen Nach­barn sein, eine Fri­seu­rin, der Super­markt­an­ge­stell­te, der Post­bo­te (wobei man da vor­sich­ti­ger sein soll­te, was die nicht-fami­liä­ren Ban­de anbe­langt), ja selbst nach Schnaps stin­ken­de Roh­lin­ge, die gele­gent­lich auf der Stra­ße lagen, emp­fin­det man als ver­traut.
Ich glau­be, sie alle fügen sich in ein Bild ein, das man von der Ver­gan­gen­heit hat, obwohl sie ja eher ein Teil des­sen sein soll­ten, des­sen Gesamt­heit die­ses Bild erst erzeugt. Viel­leicht sind unse­re Kind­heits­er­in­ne­run­gen nicht viel mehr als ein Setz­kas­ten, des­sen Figu­ren wir arran­gie­ren, wie es uns am bes­ten gefällt. Ist viel­leicht auch gar nicht wichtig..Gestern rann­te ich in einem Restau­rant gera­de­wegs in eine Ansamm­lung leicht bis mit­tel­schwer ange­säu­sel­ter Leh­rer, und nicht irgend­wel­cher Leh­rer, son­dern jener, die mir vor drei­ßig Jah­ren bei­gebracht haben, dass ich mir nur selbst etwas bei­brin­gen kann. Das klingt nach nicht viel, aber so wenig ist es eigent­lich nicht, und es immer noch bes­ser als über­haupt nichts. Sie fei­er­ten den 65. Geburts­tag eines Kol­le­gen, der zu mei­ner Zeit noch nicht an der Schu­le gewe­sen war, und für mich gab es in der nächs­ten Stun­de kein Ent­kom­men, ich wur­de über alle inter­es­san­ten Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re auf­ge­klärt.
Auf dem Weg nach Hau­se wuss­te ich nicht recht, wie ich mich fühl­te, eben­so wie ich nicht wuss­te, wie ich mich füh­len soll­te. Die­se Men­schen waren Teil mei­nes All­tags gewe­sen, ich sah sie jah­re­lang fast jeden Tag, und von einem Tag auf den ande­ren sah ich sie nicht mehr. Damals war ich froh, die Schu­le hin­ter mir zu haben, etwas Neu­es begann, ich emp­fand kei­nen Abschieds­schmerz. Ich glau­be, den emp­fand ich erst gestern.
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① Zimmer, Suiten

Seit über 300 Jah­ren gibt es den Seehof. Ab Mit­te des 19. Jahr­hun­derts war das Haus als Gast­stät­te und Pen­si­on für die Som­mer­fri­sche beliebt. Eine Zen­tral­hei­zung brauch­te man dafür nicht. Die kam erst in den 1970er Jah­ren im Rah­men eines gro­ßen Umbaus unter der Lei­tung von Sepp’s Eltern, Karo­la und Franz Schell­horn. Ab die­sem Zeit­punkt war der Seehof nicht nur win­ter­taug­lich, son­dern ein 4 Ster­ne Hotel. Sinn für das Schö­ne hat­te man schon damals: Gestal­tet wur­de das Haus von Ilse Hen­ning, einer Schü­le­rin von Adolf Loos. Sie stat­te­te das Haus mit Josef Frank Vor­hän­gen und den ers­ten IKEA Möbeln aus.

Bei einem der­art tra­di­ti­ons­rei­chen Haus ist es eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung, alles Gute behut­sam zu bewah­ren und den­noch am Puls der Zeit und ein­zig­ar­tig zu blei­ben. Mein Mann Sepp ist ein lei­den­schaft­li­cher Kunst­samm­ler und Impuls­ge­ber. Ich bin die Krea­ti­ve und set­ze unse­re Ideen um bezie­hungs­wei­se ins Ram­pen­licht. Vie­le Zim­mer haben wir gemein­sam kon­zi­piert und gestal­tet – eine Arbeit, die uns immer wie­der gro­ße Freu­de bereitet.

Heu­te – vie­le Reno­vie­run­gen, Umbau­ten, Neu­ge­stal­tun­gen und Ideen spä­ter ist kein See­hof­zim­mer wie das ande­re. Und jedes Zim­mer erzählt auch eine klei­ne Geschich­te über unser Haus. Eins haben sie alle gemein­sam: Wohn­kom­fort, Sinn für das Schö­ne, hoch­wer­ti­ge Mate­ria­li­en und lie­be­vol­le Details. 

In die­sem Sin­ne: Come an d. See!

Ihre Susi Schellhorn

② See

Fan­ta­sie ist etwas, das sich vie­le gar nicht vor­stel­len können
See Suite
See Suite
See Zim­mer
See Zim­mer

Die Zim­mer und Sui­ten mit Bal­kon und herr­li­chen Blick über den Gol­deg­ger See sind beson­ders erhol­sam und bei unse­ren Gäs­ten sehr beliebt – viel­leicht auch wegen der wun­der­ba­ren Mor­gen­son­ne. Im obers­ten Stock kann man schon beim Zäh­ne­put­zen durch das Glas­ba­de­zim­mer auf den See schau­en, bevor einen die Lust packt, hineinzuspringen. 

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③ Schloss

Wir sind hier nicht bei 
wünsch-dir-was 
son­dern bei so isses
Schloss Zim­mer
Schloss Zim­mer
Schloss Zim­mer

My home is my cast­le… Von den geräu­mi­gen Juni­or­sui­ten genießt man einen herr­li­chen Blick auf das legen­dä­re Schloss von Goldegg und Emmis Bau­ern­gar­ten mit sei­ner bun­ten Blu­men­pracht. Das High­light die­ser Juni­or­sui­ten ist ihre Grö­ße mit fast 40 m² und ihre Hel­lig­keit und, nicht zuletzt, eine gemüt­li­che Chai­se­longue für das per­fek­te Nachmittagsschläfchen.

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④ Kunst

Kunst ver­mehrt Schönes
Kunst Suite
HEL­MUTS Art Suite kura­tiert von BLK River. Aktu­el­le Aus­stel­lung: Chris­ti­an Eisen­ber­ger, aktu­el­le Wand­far­be: grau
Ange­li­ka Taschen Suite
Kunst Suite
Archi­tekt Josef Mei­er Scupin
Kunst Suite
Kunst Suite
Kunst Suite

Bei einer unse­rer größ­ten Reno­vie­run­gen des Alt­baus aus dem 17. Jahr­hun­dert ent­stan­den zwei wun­der­schö­ne KUNST Sui­ten. Eine wur­de von mei­ner Freun­din ANGE­LI­KA TASCHEN wun­der­schön gestal­tet, unter ande­rem mit Foto­gra­fien von @Kirsten Becken.

Die zwei­te – HEL­MUTS SUITE“ – wur­de eine GALE­RIE SUITE, gestal­tet von @BLK River, @Johanna Lack­ner und @Sydney Ogi­dan. In die­ser Suite fin­den lau­fend wech­seln­de Aus­stel­lun­gen statt, der­zeit von Chris­ti­an Eisen­ber­ger. Übri­gens: In Hel­muts Suite wech­seln nicht nur die Kunst­wer­ke, son­dern auch die Wand­far­be. Der­zeit ist der Raum in einem zar­ten Grau gehalten.


Kunst Zim­mer
Kunst Zim­mer
Kunst Zim­mer

Das ers­te ver­rück­te“ Zim­mer, wel­ches Sepp und ich vor vie­len Jah­ren gemein­sam ent­wor­fen haben, ist das soge­nann­te Fischerzim­mer“. Sepps Groß­va­ter Josef Gesin­ger war der Betrei­ber der Bade­an­stalt, das dama­li­ge Moor­ba­de­haus am Gol­deg­ger See. Dort konn­te man in Bade­wan­nen hei­len­de Moor­was­ser­bä­der neh­men. Nach­dem wir gemein­sam Fisch­blin­ker am Floh­markt in New York ent­deckt haben, war es Sepps Idee, sei­nem Vor­vor­gän­ger als See­hof­wirt und lei­den­schaft­li­chem Fischer ein Denk­mal zu set­zen. So ent­stand das Fischerzim­mer mit einer frei­ste­hen­den Bade­wan­ne auf Mond­holz­bo­den und den wun­der­schö­nen Fisch­blin­kern in einem Glaskasten.

Zim­mer 112 wur­de von einem unse­rer Sti­pen­dia­ten und Künst­ler Freun­den DEGEN­HARD ANDRU­LAT gestal­tet. In einem mei­ner Lieb­lings­zim­mer 136 hän­gen Arbei­ten von Sieg­fried Anzin­ger. Die Arbei­ten von Klaus Fus­sen­eg­ger – Lieb­lings­künst­ler mei­ner Schwie­ger­mut­ter Karo­la Schell­horn – fin­det man in Zim­mer 135.

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⑤ Eins plus Eins

Wenn Sie Früh­stück im Bett wol­len, dann schla­fen Sie in der Küche
Eins + Eins
Eins + Eins
Eins + Eins

Per­fekt für Sin­gles und Ver­lieb­te oder einen Erwach­se­nen mit Kind. Alle Bet­ten sind min­des­tens 1,20 m breit und sehr gemüt­lich. Und man­che haben sogar einen Bal­kon mit Blick zum See.

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① Gereifter Käse, junges Gemüse

Wir sind der Gegenentwurf
Sepp
Unser Glas­haus im Seehof-Garten

Der Fei­ne tritt ab

Rene Leit­geb, unser lang­jäh­ri­ges Rück­grat in der Küche des See­hofs und bei­na­he Fami­li­en­mit­glied, hat sich im Herbst 2020 dazu ent­schlos­sen, beruf­lich noch ein­mal ande­re Wege ein­zu­schla­gen und uns mit Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res verlassen.

Da Rene aber mit ins­ge­samt 14 Jah­ren Seehof, im Dienst­jah­res-Ran­king nur knapp hin­ter Susi und Sepp jedoch vor Mus­ti (wer kennt Mus­ti noch?) liegt, sei ihm das Errei­chen ande­rer Ufer wohl vergönnt. 

Er war – wie vie­le sei­ner Genera­ti­on und aus die­ser Schu­le (Wör­ther und Wit­zig­mann) – ein wahn­sin­nig gefühl­vol­ler, guter, kochen­der Wahn­sin­ni­ger. Nicht nur das, Rene wird immer Teil der Seehof Fami­lie blei­ben und uns hof­fent­lich ab und an besu­chen um sei­nen Senf dazu zuge­ben.
Hier­mit sei ihm für sei­nen Ein­satz und sei­ne fein­füh­li­ge, gute Art noch ein­mal recht herz­lich im Namen der gesam­ten Fami­lie gedankt!

APFEL­MUS

Apfel­mus war auch schon mal mehr im Gespräch. Es gibt wie­der einen Grund dar­über zu reden, dazu kom­me ich aber noch. Essen als gemein­schaft­li­ches Ereig­nis ist viel­leicht in ein bis zwei Jah­ren so abge­dro­schen, wie Nudeln in kochen­dem, gesal­ze­nem Was­ser zu kochen. Das macht man näm­lich jetzt, indem man die Pas­ta unge­gart mit all Ihren Zuta­ten in einen Druck­koch­topf gibt und so alles mit­ein­an­der al den­te“ kocht.

Die Gemein­schaft die beim Essen ent­ste­hen soll, ist für vie­le erst seit ein paar Jah­ren wie­der ein The­ma, nach­dem es auf Social Media lang­wei­lig wur­de und sich The Naked Chef“ von Jamie Oli­ver nicht son­der­lich im Gedächt­nis gehal­ten hat.

Die alte, bäu­er­li­che Tisch­kul­tur, bei der das Essen in gro­ßen Gefä­ßen auf den Tisch gestellt wur­de – hieß spä­tes­tens nach der Offen­ba­rung der ver­meint­lich Israe­li­schen Küche und dem Trend Hum­mus im Super­markt zu kau­fen um ihn auf einem lus­ti­gen Tel­ler anzu­rich­ten und in der Mit­te des Tisches ein­zu­stel­len: shared pla­tes“. Ein fest­li­ches Ereig­nis. Essen teilen.

Was man seit Ewig­kei­ten, auf­grund unzu­rei­chen­der Mit­tel (Geschirr, Besteck, Was­ser etc.) eh immer schon gemacht hat, wur­de so wie sehr vie­le Din­ge durch unse­re, sich immer ver­än­dern­de Spra­che und Lebens­wei­sen, neu getauft und somit neu entdeckt.
Viel­leicht wird es (noch) gesel­li­ger als bis­her, fest steht: Es bleibt fein.

Jakob Wie­land und Luc Liebster

Jakob Wie­land, ist ein alter Bekann­ter. Er war bereits zwei­mal in der See­hof­kü­che sta­tio­niert, zuletzt als Sous Chef von Rene Leit­geb 2018. Davor und dazwi­schen ver­such­te Jakob sich zag­haft in das Gebiet der Insta­gram-Flie­gen­fisch-Blog­ger förm­lich ein­zu­fi­schen. Dass es ihm nie gelun­gen ist, haben wir Gott (kann auch ein Stein oder ein ande­res Objekt sein…) zu dan­ken. Es wäre der Gas­tro­no­mie ein zu talen­tier­ter Koch abhan­den gekom­men, und der Blog­ger­indus­trie in die Arme gelaufen.

Luc Liebs­ter, ist Schwei­zer. Das ist ein kras­ser Ein­stieg. Aber bes­ser krass als lang­wei­lig. Luc ist in der Gale­rie sei­ner Eltern auf­ge­wach­sen und wur­de von den Groß­el­tern bekocht. Also eigent­lich fast so wie ich.
Wäh­rend ihrer letz­ten Sta­ti­on, bei Bir­git und Heinz Reit­bau­er im Stei­rer­eck in Wien, lern­ten sich die bei­den ken­nen und wie es der Hecht nun­mal will, über­neh­men sie gemein­sam ab April 2021 die Küche im Seehof.
Der Seehof ent­wi­ckelt sich also, wie gewohnt, wie­der wei­ter. Das Küchen­team wird jün­ger und so auch die Art des Essens und vor­al­lem das Erleb­nis per se.

Die Lieb­lings­ge­mü­se­sor­ten von Jakob und Luc unter­strei­chen jeden­falls schon mal die Boden­stän­dig­keit der Jungs: Kür­bis und Artischocke.

Bei Ers­te­rem ist es die Viel­sei­tig­keit, die ihn laut Jakob so inter­es­sant macht. Bei der Arti­scho­cke, die Kind­heits­er­in­ne­rung, der Geschmack wenn die Blät­ter nach dem Bad in der Eier­vin­ai­gret­te aus­ge­zut­zelt“ wer­den und die schlich­te Schön­heit der Blume.

Wenn jetzt noch Ihre Lieb­lings­ge­rich­te, näm­lich das Erd­äp­fel­rös­ti mit Sauer­rahm („weil es nicht viel mehr braucht“) und die Älp­ler Mak­ka­ro­ni mit Apfel­mus den Weg auf die Kar­te schaf­fen, haben auch die Bur­schen ihren Ein­stieg geschafft.
Ein gutes Apfel­mus ist jeden­falls, so habe ich es gele­sen in man­chen Regio­nen der Welt (Schweiz?), so etwas wie ein Lebens­eli­xier. So wie bei uns der Bir­nen­schnaps am 1. Januar.

Bei bei­dem, solan­ge das Pro­dukt gut ist, kann man beim Ver­zehr wirk­lich nicht mehr viel falsch machen.


In die­sem Sin­ne,
Auf in Neue Gewäs­ser!
Schiff Ahoi!

Der letz­te Schliff“ Felix Schell­horn in der Seehof Küche
Karo­la Schell­horn mit ihrem welt­be­rühm­ten Schokomousse

② Gutes Brot

What About Bread“

Als ich das letz­te Mal what about“ in das Google Such­feld ein­ge­ge­ben habe, kam als ers­ter Vor­schlag: what about real life“. Ja, what about it?

Real life bedeu­tet jeden­falls über­setzt rea­les Leben und wird nur des­we­gen in den Jugend­zen­tren und Bus­hüt­ten am Land und in den Ber­gen ver­wen­det, weil die Kids von heu­te rela­tiv viel im unre­al life“, zwi­schen likes, reels und snaps abhängen.

Dass what about real life“ jedoch als ers­ter Vor­schlag im Google Such­feld auf­scheint, könn­te jeden­falls auch bedeu­ten, dass nicht nur die Kids, son­dern auch wir Erwach­se­nen in einer Art fake bub­ble“ abschim­meln. (Bit­te ent­schul­digt mei­ne Jugendsprache.)

Naja, egal. Ein Indiz für real life“ ist im Seehof das Brot.

Und weil sich Jakob und Luc schon den gan­zen Früh­ling Gedan­ken dar­über machen und sogar schon mit der Idee spiel­ten Ihre neu­en Bro­te aus dem Kof­fer­raum Ihres Autos zu ver­kau­fen, hat sich die Idee eines mehr oder weni­ger expe­ri­men­tel­len Vide­os über die Ent­ste­hung die­ser Bro­te entwickelt.

Umge­setzt wur­de das Pro­jekt von Fran­ce­s­ca Cen­ton­ze und Dani­el Stolzlederer.

Bei­de stu­die­ren mit mir (Felix) in der Trans­me­dia­len Kunst Klas­se von Bri­git­te Kowanz.

Fran­ce­s­ca ist Video­künst­le­rin aus Tri­est, sie liebt Bac­calá Man­te­ca­to und guten Wein.

Dani­el ist Sound­künst­ler, der sich von zeit­ge­nös­si­scher Musik bis Sound-sca­ping mit allem beschäf­tigt, was in der Kunst gera­de Sache ist.

Wir freu­en uns, Euch bald wie­der die But­ter aufs Brot zu schmieren.

Wie heisst es so schön?
Vom Essen kommt der Hunger!
In die­sem Sin­ne, Bon App!
Felix

③ Die Grünen

Fast zeit­gleich mit dem Brot­back­ofen began­nen wir mit dem Gemü­se­zie­hen. Und wie klas­si­sche Hob­by­gärt­nern erst ein­mal mit einem 4 x 2 m klei­nen Kräuterbeet. 

Als wir den Gar­ten ver­grö­ßern woll­ten, kam unse­re Freun­din Pet­zi aus Salz­burg zu Hil­fe. Sie ken­ne da jeman­den, der uns dabei viel­leicht unter­stüt­zen könn­te. So lern­ten wir Domi­nik ken­nen. Im ech­ten Leben ist er Osteo­path, prak­ti­ziert in Salz­burg und lebt mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin und sei­ner Toch­ter in einem klei­nen Haus mit gro­ßem Gar­ten aus­ser­halb der Stadt. Er war im Klein­kind­al­ter schon immer im Gar­ten sei­nes Groß­va­ters und hat durch sei­ne Gabe, ganz­heit­li­che Sys­te­me zu ver­ste­hen und sie rich­tig und prak­tisch zu behan­deln, sei­ne bei­den Lei­den­schaf­ten zu sei­nem Leben gemacht. 

Domi­nik im Garten

Seit­dem kommt Domi­nik regel­mä­ßig, nach­dem der letz­te Schnee geschmol­zen und der Boden weich ist, um die vie­len main­ten­an­ce & rein­for­ce­ments im Gar­ten durch­zu­füh­ren. Und er gibt den Grü­nen im Seehof – also allen unse­ren Köchen, die am Gar­ten mit­ar­bei­ten – wert­vol­le Tipps, was wann bereit für die Ern­te sein wird.

Mit Domi­niks Wis­sen konn­ten wir den Gemü­se­gar­ten ste­tig erwei­tern, und mitt­ler­wei­le ist aus dem klei­nen Kräu­ter­beet ein 900 m² gro­ßen Gemü­se­gar­ten mit Glas­haus und Erd­kel­ler gewor­den. Dort wach­sen Kraut und Rüben, Salat, Kür­bis, Zuc­chi­ni und vie­les mehr. Anstatt che­mi­scher Spritz­mit­tel oder Pes­ti­zi­de set­zen wir auf Bee­tro­ta­ti­on und Fruchtfolgeprinzip.

Die Grü­nen bei uns sind also all jene, die sich mit Gemü­se­gär­ten aus­ken­nen, in unse­rem Gar­ten arbei­ten, oder ihn ein­fach ger­ne anse­hen und sich dar­an erfreu­en. Grün sein ist ein­fach und schön!

P.S.: Wir wis­sen nichts über Domi­niks poli­ti­sche Vor­lie­ben oder gar sein Wahl­ver­hal­ten. Das ist uns auch nicht wich­tig. Denn wir wis­sen sehr wohl, was wir an ihm und sei­nen bei­den grü­nen Dau­men haben. Dan­ke Dominik!

④ Kochwein

Es ist das wie, das das was veredelt

Die Wein­kar­te im Seehof ist unprä­ten­ti­ös, unkom­pli­ziert, kom­pro­miss­los. Von old­school french“ bis fun­ky natu­ral“ ist für alle etwas dabei. Ver­ant­wort­lich für die Kar­te ist Johan­nes Schell­horn. Johan­nes lebt in Ber­lin und führt dort gemein­sam mit Wil­li Schlögl die Freund­schaft“, eine groß­ar­ti­ge Wein­bar in Ber­lin Mit­te. Und weil Freund­schaft für uns mehr bedeu­tet als ein Gruß­wort, fin­det Johan­nes auch für den Seehof regel­mä­ßig Schät­ze, die die Her­zen der Wein­lie­ben­den schnel­ler schla­gen lassen.

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① Verzauberungsanstalt

Die Ver­zau­be­rungs­an­stalt ist ein Begriff unse­res Freun­des Micha­el Fleisch­ha­cker, den er für die­sen Ort gefun­den hat. Die­ser Wort­künst­ler hat die­sen Begriff, so glau­ben wir, nicht zufäl­lig so gewählt und ein­fach hin­ge­schrie­ben. Es ist ein ande­rer Ort, der Seehof. Chris­toph Schlin­gen­sief – eines sei­ner Kunst­wer­ke hängt übri­gens im Blau­en Salon“ – hat ein­mal gemeint: Das Nichts ist oft mehr als das Alles“. In der Ver­zau­be­rungs­an­stalt wer­den Sie nicht alles fin­den, was Sie woan­ders suchen, auf alle Fäl­le wer­den Sie das Nichts fin­den. Nichts tun trägt oft mehr zur Sinn­stif­tung bei als das Alles tun zu wol­len. Wir ver­su­chen Ihnen einen sinn­stif­ten­den Auf­ent­halt zu bie­ten. Mit Kunst an den Wän­den, Lite­ra­tur, phi­lo­so­phi­schen Gesprä­chen und Dis­kus­si­ons­run­den und unse­ren Bei­trag einer sinn­stif­ten­den Form bei der Ver­ab­rei­chung von war­men Spei­sen und kal­ten Geträn­ken“ wie es Tho­mas Bern­hard mal so schön tref­fend for­mu­liert hat. Die Ver­ar­bei­tung von aus­schließ­lich regio­na­len Pro­duk­ten trägt genau­so dazu bei, wie mal eben Nichts­tun. Es war mal die Fra­ge eines Gas­tes: Was kann ich bei euch tun? Susi mein­te : Nichts! Wie tref­fend und eigent­lich auch neu­gie­rig sinn­stif­tend. Und wir kön­nen uns nur dem ame­ri­ka­ni­schen Autor Wal­lace Ste­vens anschlies­sen, wenn er schreibt: Viel­leicht hängt die Wahr­heit von einem Spa­zier­gang um den See ab.“

Bis bald im Seehof!

Ihre Sepp & Susi Schell­horn und das Seehof Team

You can’t drink all day if you don’t start in the morning
Ohne Pas­tis 51 kein Petanque

② Kunst, Literatur

Ate­lier
Alte Stu­be aus dem 17. Jahrhundert
Aus Lie­be zur Sucht

Wir sind süch­tig. Wir sind süch­tig nach allem, was uns in irgend­ei­ner Wei­se glück­lich macht. Zum Bei­spiel gehört dazu der Kon­takt zu Men­schen, beson­ders wenn es lie­be Men­schen sind, die an das Gute glau­ben. Ein gewis­ses Sucht­po­ten­zi­al zeigt sich auch in unse­rer Suche nach Qua­li­tät. Aber es ist kein Stein der Wei­sen, dem wir manisch nach­ja­gen. Viel­mehr han­delt es sich um ein Kon­glo­me­rat an Qua­li­täts­quel­len die irgend­wann in den Gebirgs­bach mün­den, der wie­der­um unauf­halt­sam in Rich­tung des gro­ßen Was­ser­falls namens Lebens­qua­li­tät fliesst.

Hal­ten wir also fest:

Wir lie­ben hoch­wer­ti­ges, per­sön­li­ches Ser­vice.
Wir suchen und fin­den gut aus­ge­wähl­te Pro­duk­te, vor denen wir vol­len Respekt haben.
Wir machen kei­ne Abstri­che in der Qua­li­tät der Zeit.

Wir nen­nen die­se Sucht auch die Sucht nach Zusam­men­le­ben, Zusam­men­stre­ben oder: die Sucht nach Kul­tur. Kul­tur ist für uns die Sum­me die­ser guten und schö­nen Din­ge.* Weil oft nicht von vorn­her­ein fest­steht, wor­in sich das Gute und das Schö­ne kon­kret äußern, wird im Seehof ab und an dis­ku­tiert. Mal hef­ti­ger, mal sanf­ter. Und da bekannt­lich beim Reden die Leu­te zusam­men­kom­men”, gehört das Reden zum Seehof wie das Essen und das Trin­ken. Dabei ler­nen wild­frem­de Men­schen sich selbst und ein­an­der ken­nen und schät­zen. The­re are a lot of good peop­le around” – leuch­tet es ver­hei­ßungs­voll von der Fassade.

Das spürt man im gan­zen Haus. Für vie­le good peop­le ist der Seehof Sehn­suchts­ort und Inspi­ra­ti­ons­quel­le – eine Ver­zau­be­rungs­an­stalt eben. Und das Bin­de­glied hier­zu ist die Kunst. Die Kunst – ob fest­ge­macht an den Wän­den oder spür­bar bei einem der zahl­rei­chen Kon­zer­te, Lesun­gen, Sym­po­si­en, Fes­ti­vals – spricht ihre ganz eige­ne, codier­te Spra­che und macht uns immer wie­der auf sub­ti­le Art und Wei­se klar:

Egal was und wer Du bist, egal was und wovon Du sprichst und egal was Dei­ne Sucht ist: Lean back. Relax. Take it easy. Das Schö­ne und das Gute sind näher, als Du denkst!“

* Klar ist Kul­tur auch die Zusam­men­kunft der Gegen­po­le die­ser Din­ge, jedoch nicht im Seehof. Die Gegen­po­le wür­den uns nicht in die Sucht trei­ben. Sie hel­fen uns nur dabei, unse­re Sucht noch mehr zu lie­ben und uns an ihr festzuhalten.

Petan­que Tur­nier 2020

③ Stipendien

Unser Haus lebt mit den Künst­lern und in unse­rem Haus lebt die Kunst. Unse­re Gäs­te rech­nen damit, dass ihnen gele­gent­lich Herz und Hirn auf­ge­ris­sen wer­den, damit Luft und Licht hineinkommen.

Ich habe im Seehof im Spät­som­mer zwei Mona­te ver­bracht und jeden Tag, öfter auch allein, im haus­ei­ge­nen Restau­rant Hecht” geges­sen. Der Abend begann stets an der Bar mit einem Gin and Tonic und klei­nen, gemei­nen Vor­spei­sen (unter ande­rem Bauch­speck). Der Bar­kee­per trägt den bern­har­des­ken Namen Toth. Herr Toth schenkt Vogel­beer­schnaps aus gro­ßen, grü­nen Fla­schen ein, von denen sich seit Jah­ren immer mehr in den Wand­re­ga­len sam­meln. Wer hier eben­falls ver­kehrt, ist der Schau­spie­ler Ben Becker, der den Tod beim Jeder­mann in Salz­burg spielt. An einer Wand im Restau­rant prangt über den Gäs­ten – sehr groß, damit es jeder lesen kann – eines jener Zita­te von Bern­hard, in denen es um Stumpf­sinn, Selbst­mord und Salz­burg geht. Und um den Tod.

Das Hecht ist ein moder­nes und zugleich boden­stän­di­ges Lokal. Geges­sen habe ich dort immer gern. Dabei kann, wer im Wis­sen anreist, dort eini­ge Zeit lang essen zu müs­sen, es zunächst mit der Angst zu tun bekom­men. Denn man­che Gerich­te klin­gen durch­aus bru­tal. Kann man täg­lich Nie­ren im Fett­rand essen, panier­tes Hirn, Kalbs­rahm­beu­schel? Das Restau­rant hält stets eine eige­ne Inne­rei­en­kar­te bereit, und Schell­horn, der hau­ben­de­ko­rier­te Koch, sagt dazu: für mei­ne gicht­kran­ken Gäs­te. Eine Zeit lang habe ich dort Stierho­den geges­sen, aber die hat die Fami­lie Schell­horn im Pri­va­ten zubereitet.

In Wahr­heit bie­tet die täg­li­che Spei­se­kar­te das Gegen­teil von rus­ti­kal-schwe­rer Kost. Das Fleisch stammt stets aus der Nähe, der Hecht kommt aus dem Moor­see, der direkt vor dem Gast­hof liegt und dem Restau­rant sei­nen Namen gege­ben hat. Manch­mal habe ich mit den Schell­horns zusam­men geges­sen, oft aber brach­te mich, wenn ich allein war, der ange­neh­me und immer abwechs­lungs­rei­che Rhyth­mus der Spei­sen­ab­fol­ge durch den Abend. Ich habe mal vor­ge­fragt, was es die­ses Jahr an Sil­ves­ter gibt. Schell­horn wird unter ande­rem eis­ge­fisch­te Kreb­se aus dem Moor­see zube­rei­ten, Saib­lin­ge auf eige­nem Kavi­ar, Filets vom Pinz­gau­er Rind. Zwi­schen den Jah­ren ver­sam­melt sich um das Wirts­paar eine Run­de hart­ge­sot­te­ner Fei­er­tags­flücht­lin­ge zu einem, wie es heißt, ganz fürch­ter­li­chen Besäuf­nis”. Ide­al”, wür­de Bern­hard sagen.

Es gibt im Hotel übri­gens auch eine Bern­hard-Suite. Dort schaut ein Bern­hard­por­trät den Gast prü­fend an. Der Gast kann alter­na­tiv auf den Moor­see schau­en. Mor­gens dampft er mys­te­ri­ös. Im Gol­deg­ger Moor­see sol­len noch drei Lei­chen lie­gen. Wer in aller Frü­he auf­steht, sieht ein Ruder­boot auf dem See. Das ist meist der Wirt. Der fischt aller­dings nur die Hech­te heraus.”

Schrift­stel­ler Andre­as Mai­er, ers­ter Sti­pen­di­at im Som­mer 2011

Sti­pen­dia­ten­woh­nung

④ Wir schaffen das

  • Martina HagerDirektorin

  • Jakob WielandChefkoch

  • Luc LiebsterChefkoch

  • Javed NazariCapuccino König

  • Christine BubendorferEmpfang

  • Seehof Team

  • Ramiz MujarizHausmeister

  • Andreas Pointner

  • Familie Schellhorn

Ein woh­lig-hei­me­li­ger Duft von fri­schen Blu­men. Ver­mischt mit dem ange­neh­men Röst­aro­ma von Kaf­fee. Ein altes gewach­se­nes Haus, das in fünf­ter Genera­ti­on geführt wird und doch jung geblie­ben ist. Mit Räum­lich­kei­ten die ver­zau­bern. Mit aus­drucks­vol­len Far­ben und Kunst an den Wän­den. Mit viel Lie­be zum Detail und Mut. Auch zur Kon­tro­ver­se, wenn es sein muß. Ganz ehr­lich: Wer möch­te hier nicht sein?

Die Ver­zau­be­rungs­an­stalt ist eine Gemein­schaft aus Gäs­ten und Gast­ge­bern. Dazu gehört wesent­lich ein Team mit Herz und Ver­stand, das sich mit viel Schwung und Elan, Witz und Charme dar­um küm­mert, dass der Seehof ein Erleb­nis wird. Wohl­be­fin­den für alle, die hier ver­wei­len, lau­tet das obers­te Cre­do. Wir inspi­rie­ren ein­an­der, dis­ku­tie­ren, berei­chern, for­dern uns selbst und ein­an­der, und ja, manch­mal ecken wir auch an. Wir sind nicht aal­glatt, son­dern mögen unse­re Ecken und Kan­ten. Und unse­re Gäs­te mögen sie auch.

Die Seehof-Com­mu­ni­ty ist welt­of­fen und herz­lich. Wir sind eine Gemein­schaft, die wächst und sich ent­wi­ckelt. Susi und Sepp Schell­horn sind Impuls­ge­ber und schaf­fen den Raum, in dem sich Gleich­ge­sinn­te ver­ei­nen. Immer wie­der kom­men neue Men­schen dazu und berei­chern das Haus mit ihren Talen­ten und Per­sön­lich­kei­ten. Sie alle sind Teil der Atmo­sphä­re und der beson­de­ren Stim­mung im Haus. Es ist eine Stim­mung, die uns anregt, Gren­zen zu ver­ges­sen, zu über­win­den, zu über­se­hen und hin­ter uns zu las­sen. Eine Phan­ta­sie, die sich immer wei­ter öff­net und die in dem das Bewusst­sein und der Stolz, auf das was wir tun, lebt:

Mar­ti­na Hager und das Seehof Team.

Wir schaf­fen das!

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Der Seehof Teams

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⑤ Nachtportier

Der Nacht­por­tier hat bei uns eine ganz beson­de­re Bedeu­tung, er schreibt, er ist nicht nur Wäch­ter der Nacht, des betreu­ten Woh­nens, der Nacht­por­tier Tho­mas Gla­vi­nic lie­fert pünkt­lich am Sams­tag um 12:00 sei­ne Kolum­ne ab. Wobei. 

Sie kom­men im Lau­fe des Nach­mit­tags an, die Ver­spä­tun­gen sind mit Begrün­dun­gen gepaart, das dann wie­der­um ein ande­res Buch wird, aber sie lan­gen ter­min­ge­recht am Sams­tag ein, damit die Freun­de des See­hofs sogleich am Sonn­tag lesen kön­nen. Hier ist Der Seehof ein­zig­ar­tig und der gross­ar­ti­ge Tho­mas Gla­vi­nic als Schrift­stel­ler zau­bert mit in der Verzauberungsanstalt. 

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① Online-Shop

Eini­ge fan­den, man kön­ne die­sen Text über­haupt weg­las­sen. Ihnen wäre lie­ber gewe­sen: sofort shop­pen! Manch­mal bedarf es aber einer Erklä­rung, was man von einem Shop erwar­ten darf. Wir haben aus­ge­wähl­te Pro­duk­te von Freun­den, Mar­ken, die wir cool fin­den und natür­lich Haus­ge­mach­tes in unse­rem Online­sor­ti­ment. Man könn­te sagen, es ist ein gut sor­tier­ter Plat­ten­la­den. Ohne Plat­ten halt – dafür mit vie­len ande­ren tol­len Dingen.

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Getestet Genesen Geimpft

① Sicherheit

Bit­te benut­zen Sie unse­re Hän­de­des­in­fek­ti­onsmit­tel von BE SANE.

Waschen Sie Ihre Hän­de regel­mä­ßig mit unse­ren vega­nen BE SAFE MY FRIEND Produkten.

Bei Auf­tre­ten von Covid-19 Sym­pto­men wäh­rend Ihrer Seehof-Aus­zeit, ersu­chen wir Sie,Ihr Zim­mer nicht zu ver­las­sen. Wir küm­mern uns!

Im Auf­zug dür­fen sich nur 1 Per­son bzw. 1 Haus­halt (2 Erwach­se­ne mit Kin­dern) befin­den. Den Auf­zug nur im Not­fall benützen!

In den all­ge­mein zugäng­li­chen Räu­men Abstand hal­ten, in ers­ter Linie in Lob­by, Restau­rant und Waschräumen.

Noch nicht geimpft oder gene­sen? Ihr Covid-19-Test läuft nach 48h Stun­den ab! Wir geben Ihnen die Mög­lich­keit, den Anti­gen-Schnell­test wäh­rend Ihres Auf­ent­halts in unse­rer Ver­zau­be­rungs­an­stalt zu wiederholen.

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