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Veranstaltung

Das Gute Leben

2020 fand Das Gute Leben“ nicht im Früh­ling, son­dern im Som­mer statt, und vie­le, die dabei waren, dach­ten, dass wir das Gröbs­te hin­ter uns hät­ten. Die Pro­gno­se, die der Gesund­heits­wis­sen­schaft­ler Mar­tin Spren­ger abge­ge­ben hat­te, war opti­mis­tisch gewe­sen: Der Som­mer wür­de hel­fen, mein­te er, und im Herbst hät­ten wir dann aus einem hal­ben Jahr Pan­de­mie so viel gelernt, dass das Risi­ko­ma­nage­ment im Herbst und Win­ter ohne über­zo­ge­ne Maß­nah­men aus­kom­men müsste.

So war es dann nicht, wie wir wis­sen, es folg­ten ein Herbst und Win­ter, die wir de fac­to im Lock­down ver­bracht haben, soft, hart, egal. Wenn das über­haupt ein Leben war, dann war es kein gutes, jeden­falls nicht für die Men­schen außer­halb der Staats­bla­se, in der man von Kol­la­te­ral­schä­den und Wirt­schafts­ein­bruch nichts bemerkte.

Nach so einem Jahr mutet der Titel Das Gute Leben“ für ein Sym­po­si­on wahl­wei­se zynisch oder naiv an, aber wir mei­nen ihn natur­ge­mäß voll­kom­men ernst: Die Fra­ge, was ein gutes Leben sein kön­ne, ist unse­rer Ansicht nach beson­ders dring­lich in einer Welt, in der es kaum noch Leben gibt.

Und genau dar­über wol­len wir wie­der mit Künst­lern Köchen, Phi­lo­so­phen und Fuß­ball­spie­lern spre­chen, mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren, gut essen und so tun, als wäre nichts gewesen.

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